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trio-songuina.de-repertoire

trio songuina Projekt "Bizarre Welten"


Premiere zum Abschluss der Doppelveranstaltung

"Lange Nacht der Kunst" und "Platzwechsel"

am 21. Mai 2011 um 23.30 Uhr

im Foyer des Gütersloher Theaters

 

"Bizarre Welten" nennt sich die erste große Koproduktion

des trio songuina mit dem Kölner Rundfunksprecher Henning Freiberg,

der Gütersloher Tanzschule Neumann sowie dem Bielefelder Schauspieler

und Regisseur Günna Czapla (Gütersloher Weltbühne e. V.).

 

Die "Bizarren Welten" sind eine Collage aus den Elementen Sprache,

Musik, Tanz, Aktion und Licht. Hinzu kommt noch das Element des Films.

Daraus ergibt sich ein multimediales Gesamtkunstwerk.

 

Die Keimzelle des Projektes bildet das Musikstück "Bizarre Welt" des

zeitgenössischen Münchner Komponisten Robert Delanoff, eine zu Eis

erstarrte Szenerie, in der die Grenze zwischen realer Welt und Traumwelt

aufgehoben zu sein scheint. Die Figuren in dieser "Zwischenwelt" bewegen

sich unsicher tastend - eben auf sehr dünnem Eis. "Weiß man denn schon,

wie man sich da verhält?" lässt Delanoff die Sängerin fragen und sie

schließlich erkennen: "... unter uns liegt eine ganz bizarre Welt."

 

Soweit der Prolog. Dann zerschneidet die Stimme des Sprechers die eisige

Atmosphäre: E. A. Poes Erzählung "Die Maske des roten Todes" erklingt,

um immer wieder von kurzen Musikstücken unterbrochen zu werden.

"Six little mice and other tales" nennt Max Beckschäfer (München) seine

musikalischen Miniaturen nach neun altenglischen Kinderreimen.

Die Akteure (Sprecher, Musikerinnen und Tänzerinnen) werden dabei

zu Grenzgängern und - überschreitern, sind mal Mitwirkende der bizarren

Szenerie, mal Zuschauer, mal Bühnenarbeiter, mal Kameraleute,

die Ausschnitte der Performance zeitgleich mitschneiden und für das

umstehende Publikum überdimensional sichtbar machen.

 

Das Licht als wichtiges Gestaltungselement erzeugt einerseits Wärme

oder Kälte, andererseits ermöglicht es monströse Schattenwirkungen.

Eine "bizarre Welt" entfaltet sich vor den Augen und Ohren der

Anwesenden, die an Bizarrität nur noch von einer Welt übertroffen wird,

der realen.

 

P r o j e k t   "B i z a r r e   W e l t e n"


E i n e   P e r f o r m a n c e   m i t   K l a v i e r ,  F l ö t e ,  G e s a n g ,

T a n z   u n d   R e z i t a t i o n


Literatur:

Edgar Allan Poe (1809 - 1849)  "Die Maske des roten Todes"  (20")

(Erzählung).....Sprecher

Musik:

Robert Delanoff (* 1942)  "Bizarre Welt"  (6") (Sopran, Flöte, Klavier)

Max Beckschäfer (* 1952) "Six little mice and other tales"(12")

(Sopran, Flöte, Klavier)


Die Idee zu dem Projekt "Bizarre Welten" mit Texten von E. A. Poe sowie

"skurriler und phantastischer Musik" des 20. und 21. Jahrhunderts

entstand aus einer Kooperation verschiedenster Künstler aus NRW.

Dabei reizte uns vor allem die Grenzüberschreitung, das Ineinanderfließen

verschiedener Kunst- und Realitätsebenen.

Die skurrilen Miniaturen "Six little mice and other tales", die der Münchner

Komponist Max Beckschäfer eigens für das "Trio Songuina" komponiert hat,

verbinden sich mit Edgar Allen Poes "Die Maske des Roten Todes" unter der

Regie von Günna Czapla zu einem irr-witzigen Szenario.

Die Performance, die viele improvisatorisch-experimentelle Elemente

enthält - wird durch Tänzer der Tanzschule Neumann/Gütersloh unter

der Leitung von Gabi Neumann maßgeblich mitgestaltet.

Sie eignet sich sowohl für Theaterhäuser als auch für historische

Lokalitäten wie Schlösser, alte Fabrikhallen etc.

Auch als Open-Air-Aufführungen sind die "Bizarren Welten" sehr gut

durchführbar.



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